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Historie
 

Rückblicke: Entstehung und Entwicklung

 
 
8. Oktober 1991
Beschluss des Vorstandes für den neuen Bayer-Standort
25. Oktober 1991
Eintragung der Bayer Bitterfeld GmbH ins Handelsregister
Mai 1992
Genehmigung des Gesamtbebauungsplanes und Erschließung des Baugeländes
September 1992
Baubeginn des Lackharzbetriebes
12. Oktober 1992
Grundsteinlegung der Bayer Bitterfeld GmbH
25. Mai 1994
Produktionsstart des Methylcellulosebetriebes
27. September 1994
Inbetriebnahme des Lackharzbetriebes
30. August 1995
Start des Selbstmedikationsbetriebes
22. April 1999
Einweihung des Ionenaustauscherbetriebes
12. Dezember 2001
Eintragung der Hi-Bis GmbH ins Handelsregister, ein Joint Venture zwischen der Bayer AG und den japanischen Firmen Honshu Chemical Industry und Mitsui & Co.
13. März 2002
Spatenstich für die Erweiterung des Methylcellulose-Betriebes
30. April 2002
Spatenstich für ein Technologiezentrum am pharmazeutischen Betrieb
30. April 2003
Spatenstich und Grundstein-Zeremonie bei der Hi-Bis GmbH
29. März 2004
Feierliche Inbetriebnahme der erweiterten Produktionsstätten im pharmazeutischen Betrieb (Technologiezentrum) und Methylcelullosebetrieb
3. November 2004
Produktionsstart der Hi-Bis GmbH
31. Januar 2005
IAB GmbH gehört zum neu gegründeten Unternehmen Lanxess, das zu diesem Termin an die Börse geht
31. Dezember 2006
Der Methylcellulosebetrieb wird ein Tochterunternehmen der Wolff Walsrode AG. Neuer Name: Wolff Cellulosics Bitterfeld GmbH   
 
Kraftakt für Mitteldeutschland
 
„Die Bayer-Ansiedlung war ein Kraftakt für den Aufbau in Mitteldeutschland. Wir haben uns für Bitterfeld entschieden, weil wir zur Erhaltung des traditionsreichen Chemiestandortes beitragen wollten und es als einen wichtigen Bestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung ansehen, neue Arbeitsplätze zu schaffen sowie am Aufbau in den neuen Bundesländern mitzuwirken“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Manfred Schneider, zur Grundsteinlegung der Bayer Bitterfeld GmbH am 12. Oktober 1992.

Zunächst galt es, Überzeugungsarbeit bei den Menschen dieser Region zu leisten. Bis zur Wende dominierten in der Bitterfelder Region drei Kombinate mit insgesamt 55.000 Arbeitsplätzen, die nach der Wende wegbrachen und Bitterfeld zur Region mit der höchsten Arbeitslosenquote in Deutschland werden ließen.

Der Versicherung des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl, die mitteldeutschen Chemiestandorte zu erhalten, folgte das Engagement des Bayer-Konzerns. Die Bayer AG unterstützte den Aufbau Ost und gab die Zusage, am Standort Bitterfeld 500 Arbeitsplätze zu schaffen und 500 Millionen Mark (255 Mio Euro) zu investieren. Tatsächlich investierte Bayer bisher 750 Mio. Euro für 756 Dauerarbeitsplätze in Bitterfeld.

Die Bayer Bitterfeld GmbH sicherte ebenso Arbeitsplätze im Umfeld. Weitere Betriebe investierten in der Nachbarschaft zur Bayer Bitterfeld GmbH. Als direkte Folgeinvestitionen siedelten sich beispielsweise ein Logistikunternehmen und eine Druckerei, die die Faltschachteln für die Tablettenproduktion herstellt, in der Region Bitterfeld an.
 
 
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Letzte Änderung 05.10.2011 Bookmark Seite weiterempfehlen  Copyright © BBG